Yoga des Herzens
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Pranayama

Patanjali teilt den Weg zu Yoga ("Yoga ist der Zustand bei dem die Gedanken im Geist zur Ruhe gekommen sind") in acht Stufen (ash-tanga).

Die vierte Stufe ist Pranayama.

Pranayama ist ein umstrittenes Thema. Übungen hierzu werden gerne Yogis und Yoginis angeleitet, die schon länger Asanas üben.
Für uns ist Pranayama das, was sich auf natürliche Weise einstellt, wenn die ersten drei Stufen Yama, Niyama und Asana hinreichend beherrscht werden. Üben wir darüber hinaus bestimmte Techniken, wie z.B. die Wechselatmung, sollten wir besonders achtsam mit unserem Körper umgehen.

Aus unserer Sicht besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen Atem anhalten und Nichtatmen.

Übungen, bei denen der Atem angehalten werden soll, empfehlen wir nicht. Stattdessen achte auf die Zeit, die zwischen Einatmen und Ausatmen ohne den nächsten Atemreflex vergeht.

Besonders bei Pranayama ist es wichtig, daß Du Deinem Körper Zeit läßt. Kevala Kumbhaka, das anstrengungslose Nichtatmen, stellt sich von selbst ein, wenn Du eine Asana beherrschst und Geist und Körper ruhig sind. Dies gilt auch für die Bandhas, Verschlüsse.